09.01.2020 07:30 |

Fußball

In Litauen spricht Heimo Englisch

„Komplettes Neuland. Aber auch eine super Chance.“ So sieht Heimo Pfeifenberger sein Engagement beim litauischen Meister FK Sudova. Wo der Lungauer am Montag mit dem Trainingsstart seinen Einjahres-Vertrag beginnt. Wie es zu diesem zweifelsohne ungewöhnlichen Deal kam, wer ihm dabei half und bei wem er sich vorarb informiert hat, verriet der 52-Jährige der „Krone“.

Das Fußball-Feuer brennt bei Heimo Pfeifenberger nach wie vor. Und deswegen packte der Lungauer nach fast zwei Jahren Schaffenspause die Chance am Schopf: Der 52-Jährige wird, wie berichtet, neuer Trainer beim zuletzt dreifachen litauischen Meister FK Sudova. „Komplettes Neuland. Aber auch eine super Chance. Denn wie oft kommst du schon zu einem Meister?“, überlegte Heimo nicht lange. Die Möglichkeit hatte sich ergeben, nachdem der dortige Meistertrainer Vladimir Cheburin nach Russland abgeworben worden war.

Die Rutsche nach Litauen hatte Spielerberater Max Hagmayr gelegt. „Ich weiß erst seit 2. Jänner, dass sie mich haben wollen“, betonte Pfeifenberger. Der selbst am Freitag ins Baltikum aufbricht, noch einen Co-Trainer und Video-Analysten in Personalunion sucht. Seine Vorstellung erfolgt nächste Woche nach dem Trainingsstart Montag. Saisonauftakt ist am 28. Februar.

Pfeifenberger wird sich in der Kommunikation umstellen müssen. Er spricht mit den Spielern Englisch („Das ist bei mir ausbaufähig“), der heimische „Co“ übersetzt in die Landessprache.

Für Pfeifenberger ist das aber alles andere als ein Himmelfahrtskommando. „Litauen ist ein total aufstrebendes EU-Land, auch wirtschaftlich seriös“, holte er sich etwa von Ex-Austria-Salzburg-Kumpel Christian Fürstaller, mittlerweile gut vernetzter Manager, Infos. Er bekam sehr viel positives Feedback. Auch von Spielern. „Daniel Offenbacher war dort. Und Mirhet Topcagic, den ich beim WAC hatte, hat seinen Vertrag erst verlängert.“

Apropos: Pfeifenberger unterschrieb einen Einjahres-Kontrakt – ohne Option. Wermutstropfen: Lebensgefährtin Vroni kann nicht mitgehen, bleibt in der Heimat.

Herbert Struber
Herbert Struber
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