08.01.2020 16:23 |

Sicherheitsstufe 4

Außenministerium warnt vor Reisen in den Iran

Angesichts der extrem angespannten Situation im Konflikt zwischen den USA und dem Iran hat das Außenministerium in Wien seine Reisehinweise für den Iran verschärft. „Aufgrund der momentanen volatilen Situation in der Region wird von nicht unbedingt notwendigen Reisen nach Iran abgeraten“, hieß es am Mittwoch auf der Website des Ministeriums. Es gilt damit für das gesamte Land die Sicherheitsstufe 4 (Hohes Sicherheitsrisiko).

Im ganzen Land, besonders außerhalb der Hauptstadt Teheran, könne es „immer wieder zu politisch motivierten Kundgebungen mit einem hohen Aufgebot an Sicherheitskräften kommen. Menschenansammlungen sind zu meiden, Foto- und Filmaufnahmen auf jeden Fall zu unterlassen“, lautet der Reisehinweis weiter. Die Meidung militärischer oder sonstiger strategisch relevanter Ziele werde empfohlen.

Zurzeit rund 300 Österreicher im Iran
Zudem machte das Außenministerium darauf aufmerksam, dass die Unterstützungsmöglichkeiten für Personen, die sowohl die österreichische als auch die iranische Staatsangehörigkeit besitzen, in Haftfällen „stark eingeschränkt“ seien. Diese Personen würden trotz ihrer Doppelstaatsbürgerschaft von iranischen Behörden „wie Personen behandelt, die ausschließlich die iranische Staatsangehörigkeit besitzen“. Derzeit halten sich laut Ministerium schätzungsweise 300 österreichische Staatsbürger, unter ihnen nur ganz wenige Reisende, im Iran auf.

Reisewarnung für den Irak
Bereits am Wochenende sprach das Außenministerium eine Reisewarnung (Sicherheitsstufe 6) für den ganzen Irak aus. Dort seien derzeit etwa 200 Österreicher, meist mit familiären Bindungen, vornehmlich im nordirakischen Kurdengebiet, hieß es.

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