"Für mich gibt es nur eines, was mich interessiert - der Hubschrauber-Landeplatz!" Der zehnjährige Fabian Rabitsch aus Zirl, der mit seiner Mutter und Freund Samuel (10) gekommen war, wusste genau, was er wollte. Er konnte es kaum erwarten, auf das Dach der Chirurgie zu gelangen und den Notarzthubschrauber zu inspizieren.
Viele andere aber, die am Samstag zum Tag der offenen Tür in die Chirurgie der Innsbrucker Uni-Klinik kamen, ließen sich einfach von Station zu Station "treiben" und genossen Einblicke der besonderen Art. Etwa in den Operationssälen der Tagesklinik. "Bei uns werden jährlich rund 1.400 Arthroskopien am Knie durchgeführt", erklärte Unfall-Chirurgie-Chef Michael Blauth - dann übergab er das Wort an Rene Attal. Der Oberarzt griff aber auch nur kurz zu seinem "Besteck" und ließ dann jeden der wollte operieren. Auch Daniela (10) aus Telfs durfte am Kunstknie einen Meniskusschaden beheben. "Aber es war ein komisches Gefühl - ich glaube nicht, dass ich Ärztin werde."
Mehr als 1.000 Besucher
Die OP-Säle in den Tageskliniken und der Helikopterlandeplatz am Dach - das waren die absoluten Renner bei der Aktion "Chirurgie hautnah". Mehr als 1.000 Besucher nützten in der Zeit von 10 Uhr bis 16 Uhr die Chance auf einmalige Augenblicke. Nach dem gelungenen Tag soll es in Zukunft eine Wiederholung geben - und vielleicht ist dann mehr als "nur" die Chirurgie offen.
Kronen Zeitung
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