Unfälle befürchtet:

Florianis warnen vor Böllern und Silvesterraketen

Niederösterreich
28.12.2019 08:22
Porträt von krone.at
Von krone.at

31 Mal mussten die heimischen Feuerwehren in der Silvesternacht 2018/19 ausrücken, um nächtliche Brände zu löschen. In allen Fällen brachen die Feuer durch fehlgeleitete Feuerwerkskörper aus. 600 Kameraden löschten damals brennende Wiesen, Hecken, Garagen, Müllbehälter aber auch Fahrzeuge.

Abseits der hohen Brandgefahr, warnt das Landesfeuerwehrkommando wieder pünktlich vor dem Jahreswechsel auch vor dem Einsatz von illegalen Böllern und Silvesterraketen. Die meist im ehemaligen Osten erworbenen Knallkörper verfügen oftmals über eine zehnmal so hohe Füllmenge als rechtlich erlaubt, bis zu 80 Gramm Schwarzpulver werden häufig verzeichnet. „Diese Menge entwickelt eine Sprengkraft, die einer militärischen Handgranate in der Wirkung ähnelt“, so die Experten.

Die Folgen, sollte ein illegaler Böller in der Hand explodieren, können verheerend sein. Illegale Silvesterraketen wiederum heben durch zu schwere Bauteile oft nicht vom Boden ab und rotieren deshalb in Erdnähe. Damit nicht genug, fliegen die glühende Teile unkontrolliert durch die Gegend. Die Brandgefahr kann durch Sicherheitsabstände zwar minimiert werden, am besten hilft aber der freiwillige Verzicht. Auch für Tiere ist eine lärmarme Silvesternacht empfehlenswert!

Josef Poyer, Kronen Zeitung

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