25.06.2010 13:42 |

Optimale Betreuung

20 Millionen Euro für neue Babystation im Landes-Spital

Jahrzehnte ist nichts investiert worden in die Gynäkologie des Landesspitals: Der Aufschrei der Ärzte über die Missstände in der "Krone" gab 2005 den Anstoß für den raschen Bau des neuen Hauses. Primar Alfons Staudach und Oberärztin Erna Hattinger-Jürgenssen freuen sich über das erste Baby, das im neuen Haus geborgen wurde - die kleine Valentina (Bild). "Im Eltern-Baby-Zentrum und im Perinatalzentrum ist endlich eine optimale Betreuung garantiert", so Staudach.

Bereits seit 1999 waren die Pläne für das neue Eltern-Baby-Zentrum fertig. Doch erst, als Primar Alfons Staudach, seit nun 38 Jahren mit Leib und Seele Frauenarzt, im Jahr 2005 einen Aufstand inszenierte, gab die Landespolitik grünes Licht für den Bau. Denn was nützte all die großartige Arbeit von Schwestern und Ärzten, wenn sie in völlig veralteten Kreißsälen erfolgte, die sanitären Einrichtungen unter jeder Kritik waren und vieles im Argen lag?

Am Donnerstag war für alle ein Freudentag: Nach 24-monatiger Bauzeit wurde der Neubau seiner Bestimmung übergeben. Mit 22  Betten für die Frauenheilkunde, 24 Betten für die Neonatologie sowie 16 Gästebetten für die Eltern. Auch die Geburtshilfe-Ambulanz (mit  7.000 Patientinnen jährlich), Nachsorge- und Stillambulanz, sowie die Neonatologie- und Pränatal-Ambulanz sind im neuen Haus integriert. Jährlich erblicken hier rund 2.150 Babys das Licht der Welt.

Landesrätin Doraja Eberle: "Die Elternschule und das Fortbildungszentrum haben hier ebenfalls einen guten Platz gefunden." 19,9 Millionen Euro hat der Bau gekostet. Er ist eine wichtige Etappe für das geplante Kinderzentrum mit Gesamtkosten von 25,8 Millionen.

von Wolfgang Weber (Salzburger Krone) und krone.at

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