7.290 Personen suchten im vergangenen Jahr die Erwachsenenberatung auf, während in der Schuldenberatung des Instituts 4.669 Klienten gezählt wurden. In Sachen Familienberatung - dem dritthäufigsten in Anspruch genommenen Angebot - wurden laut IfS-Statistik mit 3.313 Personen Gespräche geführt. Der Gesamtumsatz der Einrichtungen belief sich 2009 auf 20,9 Miollionen Euro (2008: 19,8 Mio.). Aufgebracht wurden die Mittel großteils aus dem Vorarlberger Sozialfonds und von Bundesministerien.
Bisher seien vor allem Personen mit klar abgegrenzten Problemfeldern wie Überschuldung oder Beziehungsstreit zum IfS gekommen, sagte Allgäuer. Mittlerweile sei aber erkennbar, dass die Problemstellungen zunehmend vielschichtiger würden und zahlreiche Bereiche des Lebens umfassen, so der Geschäftsführer. "Diese Komplexität erfordert ein sofortiges, gut abgestimmtes Handeln unserer Fachberater."
Man habe sich in den vergangenen Monaten sowohl praktisch als auch theoretisch mit den Fragen einer optimalen Zusammenarbeit zwischen den Disziplinen, Fachpersonen und Organisationen beschäftigt und werde diese Bemühungen fortsetzen.
Symbolbild
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