„Krone“-Hilfsaktion

Der vierjährige Lukas braucht ständig Therapien

Der kleine Lukas (4) leidet an einer muskulären Hypotonie. Er hat auffällig wenig Körperspannung und entwickelt sich motorisch und sprachlich sehr langsam. Mutter Stefanie versucht den Sohn zu fördern, wo es geht - besucht mit ihm Physio-, Logo- und Ergotherapien. Lukas geht auch therapeutisch reiten. Das alles zeigt Erfolge, belastet das Familienbudget aber enorm.

„Als Lukas zehn Monate alt war, ist uns aufgefallen, dass er anders ist als andere Kinder“, sagt Mama Stefanie. Der Bub konnte sich nicht umdrehen, nicht sitzen und nicht krabbeln. Die ärztliche Diagnose war niederschmetternd: muskuläre Hypotonie (Entwicklungsstörung).

Ins Therapiezentrum
Die Eltern Stefanie (39) und Daniel (39), die neben Lukas noch zwei Kinder - Jennifer (12) und Niklas (2) - haben, begannen daraufhin rasch, den Sohn bestmöglich zu fördern. Sie begleiten ihren kleinen Liebling fortan zweimal wöchentlich zur Physiotherapie ins Therapiezentrum Linzerberg nach Gallneukirchen sowie einmal wöchentlich zur Logo- und Ergotherapie.

Fortschritte
„Der Lukas ist ein Kind, das auf den ersten Blick nicht wirklich auffällt - und trotzdem brauchen solche Kinder jahrelang intensive Begleitung“, erklärt Physiotherapeutin Christa Leonfellner. Die Therapien zeigten nach und nach Erfolg. Mit einem Jahr konnte Lukas endlich sitzen, mit drei Jahren gehen. „Zur Unterstützung der Aufrichtung hatte er Fußschienen. Als Übergangshilfe wurde ein Gehrollator benötigt“, so Leonfellner. Mittlerweile spricht der Bub auch Einwortsätze, die er aber meist noch ohne Situationsbezug einsetzt.

Große Anstrengungen
Kinder wie Lukas benötigen viel Ausdauer und einen langen Atem. Sie erleben schmerzhaft, etwas nicht tun zu können, was sie gern möchten, müssen sich unendlich mehr plagen als andere. „Er hat auch einen extremen Senkknickfuß, der stark nach innen dreht, braucht dafür Spezialeinlagen“, sagt Mama Stefanie. Besonders gut tut Lukas eine Reittherapie, bei der seine Muskeln und Sehnen gedehnt werden. Die Kosten dafür und zur Anschaffung von Therapiemitteln wie einer Rollenrutsche belasten das Familienbudget inzwischen enorm.

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Jürgen Pachner, Kronen Zeitung

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Freitag, 03. April 2020
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