Im Auftrag der Arbeiterkammer hatte das IFES-Institut im April und Mai 300 Tiroler Haushalte mit 531 Schulkindern zu ihren Kosten für die Nachhilfe der Kinder befragt. "Dabei mussten wir eine dramatische Entwicklung feststellen: Die Kosten sind auf 8,7 Millionen Euro angestiegen. Die Leidtragenden dabei sind die Eltern, vor allem die sozial schwächeren, die dieses Geld für andere Zwecke dringend brauchen würden", beklagt Zangerl.
Die Schuld an diesem Zustand könnte aber nicht den Lehrern oder gar berufstätigen Eltern zugeschoben werden, sondern würden am Schulsystem liegen. Zangerl: "Man sollte die Ganztagesschule wenigstens in einem Bezirk ausprobieren."
Die Forderungen der AK Tirol:
Die AK fordert aber nicht nur, sondern bietet auch Hilfe an: Mit der Sommerschule, deren Kurse vom 2. bis 7. August stattfinden und mit etwa 5 Euro pro Stunde (weil von der AK gefördert) weit billiger sind, als bei Lehrern oder Institutionen, die in Sonderfällen sogar bis zu 40 Euro pro Stunde kosten können. Infos dazu gibt es bei allen AK-Stellen und bei Berufsförderungsinstituten (BFI).
von Werner Kriess, Tiroler Krone
Symbolbild
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