06.12.2019 08:34 |

Umweltschutz

Das können Kärntner Gemeinden beim Abfall ändern

Dieser Prüfbericht ist nichts für die Mülltonne - im Gegenteil: Die Abfallentsorgung in insgesamt zwölf Gemeinden hat der Kärntner Landesrechnungshof geprüft. Dabei ist herausgekommen, dass vieles schon gut funktioniert. Um die Umwelt besser zu schützen und Geld einzusparen, sind aber weitere Maßnahmen notwendig.

Seit 2018 hat der Landesrechnungshof die Kompetenz, Gemeinden zu prüfen. Im Fokus des ersten Berichtes stehen die Gemeinden Krumpendorf, Maria Rain, St. Andrä, St. Georgen im Lavanttal, Seeboden, Bad Kleinkirchheim, Finkenstein, Hohenthurn, Eberndorf, Globasnitz, Hermagor und Weißensee.

Landesrechnungshof prüft Kärntner Gemeinden
Alle haben Potenzial, ihre Abfallentsorgung zu verbessern; manche Empfehlungen wurden schon während der Prüfung umgesetzt: So wurde etwa in St. Georgen im Lavanttal ein Abholsystem für Kunststoffverpackungen und Altpapier eingeführt, um die Verschmutzung der Umweltinsel zu reduzieren.

Auffällig: In zehn Gemeinden wurden die Müll-Gebühren zweckwidrig verwendet. Weiters empfohlen:

  • Mindestens zweimal jährlich sollten Problemstoffe gesammelt werden.
  • Öffnungszeiten von Sammelzentren sollten bürgerfreundlicher werden.
  • Biogene Abfälle wie Grasschnitt und Laub sollten getrennt gesammelt werden.
Zitat Icon

Mit diesem Prüfbericht wollen wir aufzeigen, was Gemeinden in Kärnten verbessern und voneinander lernen können – aber auch, was bereits gut funktioniert.

Günter Bauer, Landesrechnungshof-Direktor

Bestehende Projekte wie Flurreinigungen oder Info-Abende, die das Umweltbewusstsein der Einwohner stärken, haben Vorbildwirkung: „Davon können sich auch andere Gemeinden etwas abschauen“, so Günter Bauer, Direktor des Landesrechnungshofes.

Clara Milena Steiner
Clara Milena Steiner
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