"Offenbar stört es den Eigentümer Hobag nicht, dass seit zwei Jahren alle möglichen Scheiben der Mühle eingeschlagen sind und bereits Sandler darin übernachten", ist Bürgermeister Johannes Hibler zornig. Er glaubt, dass die Südtiroler darauf hoffen, dass deshalb der Gemeinderat dem Bebauungsplan schneller zustimmen wird.
Aber nicht mit diesem "Lavendelschmäh", erbost sich Hibler, der überlegt, einen Abbruchauftrag zu erlassen. "Dann müsste die Hobag in kürzester Zeit die Mühle abreißen und den Schutt wegbringen lassen."
Weiterhin ist der Gemeindechef gegen die geplante Größe des Shoppingtempels. "Ich habe den Bebauungsplan ja nun in der Hand", betont er. Dass der erfolgreiche Jungunternehmer Rene Benko überlegt, als Investor bei der Hobag einzusteigen, begrüßt der Gemeindechef sehr. "Er kann bereits auf einige tolle Referenzprojekte verweisen, wie etwa auf das Kaufhaus Tyrol in Innsbruck."
Kronen Zeitung
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.