Im Tiroler Lechtal

Geplante Massentötung von Wild: Frist verlängert!

Tirol
05.12.2019 08:00
Porträt von krone.at
Von krone.at

Begleitet von emotionalen Debatten zwischen Behörde sowie Bürgermeister und Jägern wird bei einer Fütterung in Kaisers im Tiroler Lechtal die Massentötung von Rotwild vorbereitet - die „Krone“ berichtete. Die „Galgenfrist“ wurde nun bis zum 15. Jänner verlängert. 

Wegen der TBC-Gefahr ordnete die BH Reute den Abschuss von 39 Stück Rotwild in Kaisers an, weil das Reduktionsziel erneut verfehlt wurde. Dazu errichtete man bei der Fütterung „Holzrinner“ ein Gatter, in dem die Tiere von einem „Schießkommando“ erlegt werden sollen.

„Wir jagen bis dahin weiter herkömmlich“
Der drastische Plan löste emotionale Debatten aus, ein Treffen bei der BH Reutte wurde am Dienstag anberaumt. Norbert Lorenz, BM von Kaisers und beauftragter Jäger: „Wenigstens wird die Frist bis 15. Jänner verlängert, wir jagen bis dahin weiter herkömmlich.“

Oberster Jäger spricht von einer „absoluten Notmaßnahme“
Im „Krone“-Interview nahm bereits Tirols Landesjägermeister Anton Larcher in der erbitterten Debatte Stellung. Der oberste Jäger sprach von einer „absoluten Notmaßnahme“. 

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