"Angst verbreitet"
Mann tötet heiliges Reh mit Armbrust – sechs Monate Haft
"Indem er eines der Rehe, die Nara repräsentieren, tötete, hat er Angst und Schrecken verbreitet", sagte der Richter am Freitag laut Medien bei der Urteilsverkündung. Der Mann betrieb zur Tatzeit ein Nudel-Restaurant und wollte wegen finanzieller Schwierigkeiten das Fleisch des Rehs teuer verkaufen.
Der 40-Jährige hatte Mitte März nachts auf das trächtige Weibchen einen 52 Zentimeter langen Metallpfeil abgefeuert, der sich in die Lunge des Tieres bohrte. Parkmitarbeiter hatten das verwundete Tier am nächsten Morgen gefunden und operieren lassen, doch es erlag seinen Verletzungen.
Eine Bekannte des Täters wurde wegen Beihilfe zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Da die Rehe Nationalschätze sind, hatten sich die Verurteilten des Verstoßes gegen das Gesetz zum Schutz kulturellen Eigentums schuldig gemacht.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.