Warnung:

Frauen-Bande lauert: Opfern viel Geld gestohlen

Offensichtlich in der Nähe von Banken lauern derzeit Diebinnen auf arglose Pensionisten. Die Frauen schlagen immer mit der gleichen Masche zu: Sie lenken die Opfer trickreich ab - und schnappen sich dann die Kuverts mit dem eben erst abgehobenen Geld. Die Spur der Bande zieht sich vom Waldviertel bis ins Weinviertel.

Begonnen hat die Serie von Diebstählen erst Ende der vergangenen Woche in Gmünd. Mittlerweile sind auch Fälle aus Waidhofen an der Thaya, Langenlois im Bezirk Krems sowie Wolkersdorf im Bezirk Mistelbach aktenkundig. Die Vorgangsweise der Täterinnen - bisher schlugen immer Frauen zu - ist jedes Mal ähnlich: Kurz nachdem die Opfer Geld von ihren Konten abgehoben hatten, traten die Kriminellen in Erscheinung. Einmal bettelte eine der Verdächtigen um eine Spende, umarmte den Pensionisten - und schon war dessen Bares weg.

In zwei anderen Fällen lenkten die Täterinnen die Opfer mit angeblichen Unterschriftenlisten ab und schnappten sich die Kuverts mit deren Ersparnissen. Und einmal riss eine Frau plötzlich die Beifahrertür des Autos auf - und flüchtete mit dem auf dem Sitz abgelegten Geldsackerl. In allen Fällen werden die Diebinnen als südländischen Typs beschrieben, teils mit ausländischem Akzent. Die Polizei mahnt zur Vorsicht bei Geldbehebungen: „Am besten nutzt man die Möglichkeit bargeldloser Überweisung.“ Hebt man Bares ab, sollte man sich eventuell von Verwandten begleiten lassen.

Christoph Weisgram, Kronen Zeitung

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