Nur keine Scham!

Früherkennung kann den Verlauf von Demenz lindern

Oberösterreich
26.11.2019 13:00
Porträt von krone.at
Von krone.at

Heilung ist noch nicht in Sicht, aber Vorsorge und Früherkennung könnten helfen. Doch weil die Krankheit des großen Vergessens sozial stigmatisiert (also negativ abgestempelt) ist, kommt die passende Hilfe auch in Oberösterreich oft später, als es sein müsste.

Beim Think Tank Academia Superior tauschten sich Politikerinnenund Expertinnen über das Thema Demenz aus. „Wenn wir aufzeigen, dass man auch etwas tun kann, kann man die Angst vor der Krankheit Demenz ein Stück weit nehmen“, meint die Obfrau des Think Tanks, LH-Vize Christine Haberlander’, ÖVP. Soziallandesrätin Birgit Gerstorfer, SPÖ, teilt diese Meinung: „Wir müssen das Stigma, das der Demenz immer noch anhaftet, abbauen und als Gesellschaft dafür sorgen, dass Demenzerkrankte nicht sozial isoliert werden“.

Zahl der Erkrankten steigt weiter
Denn Betroffene und Angehörige warten aus Scham meist zu lange, wenn erste Anzeichen einer Demenz auftauchen. Doch der Verlauf könnte durch frühe Diagnose und passende Therapien gemildert werden. In Oberösterreich leben schon etwa 21.000 Menschen mit der Diagnose Demenz. Bis 2045 könnten es bereits 48.000 sein. Eine große Herausforderung für Pflege und Betreuung, die meist durch Angehörige erfolgen.

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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