07.11.2019 21:38 |

Auch in Rom spürbar

Erdbeben der Stärke 4,4 erschüttert Mittelitalien

Ein Erdbeben der Stärke 4,4 auf der Richterskala hat am Donnerstagabend um 18.35 Uhr Mittelitalien erschüttert. Das Epizentrum befand sich fünf Kilometer südöstlich von Balsorano in der Provinz L'Aquila in 14 Kilometern Tiefe, teilte das italienische Institut für Geologie und Vulkanologie (INGV) mit. Das Beben wurde auch in Rom und Neapel deutlich gespürt.

In der Provinz L'Aquila flüchteten Menschen verängstigt auf die Straßen. Die Feuerwehr wurde von Hunderten Anrufen überschwemmt. Es gab keine Berichte über Tote oder Sachschäden. Der Regionalpräsident von Latium sagte, es seien keine Schäden in seiner Region bekannt.

Kontrollen auf Autobahnen und Bahnstrecken
Die Bürgermeisterin der Ortschaft Balsorano verfügte, dass die Schulen in der Gemeinde am Freitag geschlossen bleiben. Einige regionale Bahnlinien wurden aus Sicherheitsgründen geschlossen. Auf der Bahn-Hochgeschwindigkeitsstrecke Rom-Neapel verkehrten die Züge langsamer, um den Technikern Kontrollen zu ermöglichen. Auch die Sicherheit einiger Autobahnstrecken wurden kontrolliert, berichteten die Behörden.

Die Stadt L‘Aquila war bereits 2009 von einem schweren Erdbeben mit über 300 Todesopfern erschüttert worden. Im August 2016 waren fast 300 Menschen ums Leben gekommen, als ein Beben der Stärke 6,2 die Stadt Amatrice und einige Nachbarorte im Apennin-Gebirge erschütterte.

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