06.11.2019 12:00 |

Ausweichrouten

Transitverbot auf einer Straße wird nicht reichen

Das Land will auf der B156 bei Lamprechtshausen ein Verbot für den schweren Transitverkehr und damit die Brummi-geplagten Anrainer entlasten. Derzeit wird aber noch genau geprüft, welche Auswirkungen diese Sperre auf andere Straßen haben wird. Der ganze Flachgau könnte für Transit-Lkw tabu werden.

Über 1000 Lkw, 560 davon schwere Brummis: Das ist der Alltag in der Flachgauer Gemeinde Lamprechtshausen. Landesrat Stefan Schnöll will daher Transit-Lkw, also Fahrzeuge die kein Ziel im Bundesland haben, verbannen. Zehn Prozent der Lkw wären von dieser Maßnahme betroffen. Die restlichen 90 Prozent sind allerdings hausgemacht und haben ihren Start oder Ziel in der Umgebung.

Noch gibt es für Stefan Schnöll und seine Abteilung aber einiges zu klären. Denn schon kleinste Maßnahmen haben Auswirkungen auf andere Straßen und Gemeinden. „Vor allem bei der Definition des Ziel- und Quellverkehrs gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Unsere Fachabteilung prüft deshalb gerade die konkrete Umsetzung im Detail. Denn unser Ziel ist ganz klar den Ausweichverkehr zu verhindern“, so Schnöll.

Damit kann man auch nicht ausschließen , dass der gesamte Flachgau für den Durchzugsverkehr geschlossen wird. Ein Begleitmaßnahme müsste dann die Anhebung des Strafgelds bei Verstößen sein. Denn momentan müsste ein Lkw-Lenker nur 20 Euro bezahlen. 90 Euro werden angedacht.

Felix Roittner

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