Es ist der "Glaube an das Gute im Menschen", den die Täter dreist ausnutzen. Die Masche ist stets ähnlich: Entweder sie bitten um ein Glas Wasser, um Zettel und Stift - oder einer der Diebe täuscht eine medizinische Notlage wie Übelkeit vor. Während der Wohnungsbesitzer dann auf den "Hilfesuchenden" eingeht, schlüpft ein Komplize in die Wohnung und durchsucht die Zimmer. Schmuck, Geld, Kunst oder sonstige Wertgegenstände werden ohne mit der Wimper zu zucken eingepackt. So schnell, wie sie gekommen sind, verschwinden sie dann auch wieder.
Oft geben sich die Gauner auch als Gasableser, Handwerker oder Beamte aus. Ebenso beliebt ist der Enkel-Trick, bei dem die Diebe vorgeben, Geld für einen Enkel des Wohnungsbesitzers zu benötigen. Betrug!
Bei Senioren scheinen die Ablenkungsmanöver gut zu wirken. Der Bericht der Exekutive spricht von 30 Trickdiebstählen im Jahr in Tirol. Das Kuratorium schätzt die Dunkelziffer weitaus höher. "Wir raten zu gesundem Misstrauen. Auf keinen Fall sollte man fremde Personen in die Wohnung lassen", rät Norbert Blaha vom KfV.
Symbolbild
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