In Dürnstein:

Politische Schützenhilfe für Traditionsbäckerei

Auf der Suche nach einem neuen Produktionsstandort bekommt die Wachauer Traditionsbäckerei Schmidl nun Unterstützung. Eine Delegation von Abgeordneten aus Bundesrat, Gewerkschaft und Wirtschaftsbund will sich jetzt in die Verhandlungen einschalten. Erst muss aber noch eine politische Hürde genommen werden.

Kein Durchbruch, aber zumindest ein Teilerfolg gelang den Mitarbeitern der Wachauer Traditionsbäckerei Schmidl. Ein Brief der 67 Angestellten lockte am Montagmorgen Vertreter aus der Politik in die Dürnsteiner Mutterfiliale. Hintergrund der frühmorgendlichen Aktion: das Ansuchen um Unterstützung bei den bisweilen zähen Verhandlungen um einen neuen Standort in der Region - die „Krone“ berichtete. „Es muss uns ganz einfach ein Anliegen sein, Traditionsbetriebe dort erhalten zu können, wo sie auch entstanden sind“, erklärte Bundesrätin Doris Berger-Grabner und sicherte der Mannschaft um Bäckerei-Chefin Barbara Schmidl ihre volle Unterstützung zu.

Politische Schützenhilfe, die Dürnsteins Bürgermeister Johann Riesenhuber bereits am Donnerstag gut gebrauchen kann. Dann nämlich soll im Gemeinderat ein Grundsatzbeschluss zum Erhalt der Traditionsbäckerei im Gemeindegebiet gefällt werden. Wird dieser beschlossen, könnte das auch frischen Wind in den Verhandlungen um einen neuen Standort bringen. Um zwei Grundstücke in unmittelbarer Nähe wird bereits gefeilscht. Spätestens im Jahr 2022 sollen dann die ersten Wachauer Laberln im neuen Standort gebacken werden.

Nikolaus Frings, Kronen Zeitung

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