Protestaktion:

St. Pöltner Bau-Boom erntet Kritik

Der Altoona-Park in St. Pölten gilt als favorisierter Standort für die Schaffung des geplanten Kinderkunstlabors. Mittels Protestaktion versucht eine Bürgerplattform nun die Grünfläche unverbaut zu halten. Der Bürgermeister verweist auf eine laufende Machbarkeitsstudie und stellt klar: „Der Park wird erhalten bleiben!“

Nicht gegen das Projekt selbst, aber gegen den möglichen Standort des Kinderkunstlabors, dem Prestigeprojekt der St. Pöltner Bewerbung zur Kulturhauptstadt, wurde protestiert. Mitglieder der Bürgerplattform mit „Pro St. Pölten“ versammelten sich zu diesem Anlass im Altoona-Park. Die Grünfläche gilt als favorisierter Standort für die Umsetzung des Vorhabens. „Es kann nicht sein, dass in St. Pölten sinnlose Bodenversiegelung ohne Rücksicht auf die Natur betrieben wird. Und das in Zeiten der Klimaveränderung“, ärgert sich die Mitinitiatorin Christine Lenk. Wünschen würde man sich seitens der Bürgerplattform, dass das Projekt auf einer bereits verbauten Fläche umgesetzt wird. Machbarkeitsstudie steht vor dem AbschlussSachlich reagiert Stadtchef Matthias Stadler auf den Vorstoß der Bürgerplattform.

„Aufgrund der vielen Missverständnisse zum geplanten Kinderkunstlabor im Altoona-Park, möchte ich hier Klarheit schaffen. Es wird derzeit eine Machbarkeitsstudie für das Projekt durchgeführt, die bald vorliegen soll.“ Es müsse also überhaupt erst einmal untersucht werden, ob eine Realisierung dieses Bauvorhabens an diesem Standort überhaupt möglich ist, verdeutlicht der Bürgermeister. Und ergänzt: „Der Altoona-Park wird jedenfalls weiterhin erhalten bleiben und soll nur teilweise verbaut werden.“ Mit diesem Projekt könne eine bestehende Grünfläche aufgewertet werden und die Aufenthaltsqualität künftig zudem gesteigert werden.

Nikolaus Frings, Kronen Zeitung

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