Beamter angeklagt

Für Mindestsicherung sexuelle Dienste gefordert?

Die Staatsanwaltschaft Wels hat die Anklage gegen einen inzwischen pensionierten Beamten einer oberösterreichischen Bezirkshauptmannschaft auf geschlechtliche Nötigung ausgeweitet. Er soll Frauen im Gegenzug für die Bewilligung der Mindessicherung zu Sex-Diensten gezwungen haben!

Der 64-Jährige war bereits im Dezember 2018 wegen Geschenks- und Vorteilsannahme vor dem Einzelrichter gestanden, der sich wegen der Schwere der Delikte aber für unzuständig erklärte. Die neue rechtskräftige Anklage hält dem Mann vor, jahrelang von zwei Frauen sexuelle Dienste für die Bewilligung der bedarfsorientierten Mindestsicherung (BMS) oder für Heizkostenzuschüsse etc. verlangt bzw. angenommen zu haben.

Anklage: „Wie schwere Körperverletzung“
Eines der mutmaßlichen Opfer soll er unter Androhung, die Beihilfen zu streichen, zu sexuellen Handlungen genötigt haben. Davon habe die Frau massive psychische Schäden davongetragen. Die Übergriffe seien laut Anklage als schwere Körperverletzung zu werten. Ein Verhandlungstermin vor einem Schöffensenat steht laut Gerichtssprecherin noch nicht fest.

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