Der Grundstücksverkauf ist – neben Maschinen und Fahrzeugen, die nächste Woche angeboten werden – der letzte große Brocken im Konkursverfahren, mit dem Masseverwalter Erhard Hackl zufrieden ist: 42 Millionen Euro hat er bisher hereingebracht. Bei 95 bis 100 Millionen Euro Verbindlichkeiten eine Traumquote für die Gläubiger – besonders, wenn auch das Areal einen guten Preis erzielt.
Unter Wert wird es aber auf jeden Fall weggehen, erwartet Hackl: Vier potenzielle Käufer haben sich bisher gemeldet, einer davon hat auch schon ein konkretes Angebot gemacht, aber weder er noch die drei anderen interessieren sich für die im Wert-Gutachten enthaltenen Gebäude, sondern nur für das Grundstück selbst.
Auch Stadt knausrig
Mit im Spiel ist auch noch die Stadt Linz, die angeboten hatte, einen Quelle-Neustart durch Kauf und Vermietung des Grundstücks an die Nachfolgefirma zu unterstützen. Nu will sie das 52.000-Quadratmeter-Areal zur Ansiedlung neuer Betriebe nutzen. Sie braucht dazu aber ebenfalls die Gebäude nicht und will abwarten, wie sich der Preis entwickelt.
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