Nennwert 134 Mrd. $

In Italien entdeckte US-Anleihen waren perfekte Fälschung

Ausland
25.05.2010 13:25
Die amerikanischen Staatsanleihen im angeblichen Wert von 134 Milliarden Dollar (108,4 Milliarden Euro), die am 3. Juni 2009 im Grenzbahnhof von Chiasso an der italienisch-schweizerischen Grenze beschlagnahmt wurden, waren gefälscht. Zu diesem Schluss kommt die Staatsanwaltschaft von Como, die ihre Ermittlungen nun abgeschlossen hat.

Zwei Japaner im Alter von 56 und 72 Jahren sowie ein 72-jähriger italienischer Logistikunternehmer aus Carimate müssen mit einer Anklage wegen Betrugsversuch und Urkundenfälschung rechnen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Ob die beiden vorbestraften Japaner vor Gericht erscheinen werden, ist indes fraglich. Sie haben Italien längst verlassen und sollen sich wieder in Japan aufhalten.

Somit bleibt vermutlich ungeklärt, mit welcher Absicht die beiden Männer im Juni 2009 in Como mit den gefälschten Wertpapieren in einem Aktenkoffer den Zug Richtung Schweiz bestiegen. Spekulationen besagten, dass die beiden in ein Komplott verwickelt wären, dessen Ziel die Destabilisierung der USA sei. In diesem Zusammenhang wurde auch über eine Verwicklung Nordkoreas in die Affäre gemutmaßt.

Fakt ist, dass es sich bei den amerikanischen Staatsanleihen um gut gemachte Fälschungen handelte. Die Comer Staatsanwaltschaft schaltete sogar das FBI ein, um die Echtheit der Dokumente zu prüfen.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Ausland
25.05.2010 13:25
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung