Investment-Gespräch:

Künstliche Intelligenz als Goldschatz der Zukunft?

Künstliche Intelligenz ist in aller Munde und doch weiß man wenig über sie. Wo steckt sie drinnen? Was entwickelt der Markt, was bedeutet das für Anleger? Hochkarätige Experten aus Technik und Finanz umkreisten das Thema bei einem Investment-Gespräch der Hypo Oberösterreich im Linzer Ars Electronica Center.

„Künstliche Intelligenz steckt in jedem Smartphone“, sagt Gerfried Stocker, Direktor der Ars Electronica. Und davon gibt es mittlerweile fünf Milliarden auf der Welt. Aber wo liegen tatsächlich Stärken der „Artificial Intelligence (AI)“? „Hauptsächlich in der Verarbeitung von unmenschlich riesigenDatenmengen“, sagt Michael Affenzeller, IT-Experte Hagenberg. Alltagsgegenstände „vom Spamfilter bis zum Rasenroboter“ sind von AI bereits durchdrungen.

Börsianer sehen Chancen
Für den Börsenspezialisten Patrick Kolb, von Credit Suisse Asset Management in der Schweiz, zahlen sich Investitionen in „kleine Firmen, die mindestens zu 50 Prozent Umsatz mit AI machen“ aus. Er würde einem Portfolio den Vorzug geben, das freilich mit 40 bis 60 Unternehmen gefüllt ist. Und die Anlage ist langfristig auf 7 bis 10 Jahre zu sehen, ähnlich wie beim Internet würde auch AI „mal einen Durchhänger haben.“ Eine normale Sache. An AI führt aber kein Weg vorbei: „Unmengen an Daten zu heben und nutzbar zu machen“, sei der Goldschatz der Zukunft, so Affenzeller.

Elisabeth Rathenböck, Kronen Zeitung

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Sonntag, 29. März 2020
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