Routinemäßig leiteten Polizisten Lkws bei der Kontrollstelle Radfeld ab. "Bei der Vorverwiegung zeigte beim slowakischen Lkw das Gerät unerlaubte 42,3 Tonnen an – das sind um 2,3 Tonnen zu viel. Deshalb erst haben wir das Fahrzeug aufgehalten", berichtet Karl Rendl von der Polizei der "Tiroler Krone".
"Als der Fahrer die Seitenscheibe herunterließ, kam uns schon eine Alkoholfahne entgegen. Wir forderten den Mann auf, auszusteigen. Das schaffte er gerade noch. Auch der Vortest mit 1,95 Milligramm pro Liter war noch möglich. Aber der 1,95 Meter große und 112 Kilo schwere Mann konnte kaum stehen. Zwei Versuche zu 'blasen' gelangen ihm nicht mehr. Einen so betrunkenen Menschen habe ich in meiner Polizeilaufbahn noch nie gesehen." Doch der Lenker wollte nur drei Bier "getankt" haben.
"Das ist völlig unmöglich und unglaubwürdig, es müssen harte Getränke wie Schnaps oder Wodka gewesen sein", so ein Notarzt. Und: "Wer nicht ständig Alkohol trinkt, für den sind zumeist 3,0 Promille tödlich!"
von Günther Krauthackl, Tiroler Krone
Bild: Kontrollinspektor Karl Rendl zeigt das Vortestgerät mit 1,95 Milligramm/Liter - das sind umgerechnet 3,9 Promille.
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