Geldhäuser in Not
Heuer bereits 72 Bankenpleiten in den USA
Ausland
15.05.2010 08:37
Im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise sind in den USA heuer bereits 72 Banken zusammengebrochen. Allein am Freitag machten die Behörden vier weitere Geldhäuser dicht. Ihren Höhepunkt hat die Pleitewelle aber noch nicht erreicht, befürchtet die staatliche Einlagensicherung FDIC.
Die Erholung von der Finanzkrise kommt im Bankensektor deutlich langsamer voran als in der Gesamtwirtschaft. Die FDIC erwartet deshalb erst im Herbst den Höhepunkt der Pleitewelle unter den Banken. Der Behörde zufolge stecken fast zehn Prozent aller US-Banken in Schwierigkeiten.
Im vergangenen Jahr schloss der Einlagensicherungsfonds insgesamt 140 Institute. Das war die größte Zahl an Bankenpleiten seit 1992. 2008 mussten lediglich 25 Banken aufgeben, 2007 waren es gerade einmal drei.
Bei den Instituten, die zum Wochenende geschlossen wurden, handelte es sich um die Midwest Bank and Trust of Elmwood Park, Southwest Community Bank of Springfield, Satilla Community Bank of Saint Marys und die New Liberty Bank of Plymouth.
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