Landesbudget

Neue Schulden, um die Wirtschaftskrise zu meistern

Burgenland
14.05.2010 18:34
Trendwende auf dem Arbeitsmarkt, Budgetpolitik auf solider Basis – obwohl die Schulden laut Prognosen heuer auf 231,5 Millionen Euro anwachsen dürften, bezeichnet die SPÖ die Finanzlage des Burgenlandes als stabil.

"In wirtschaftlich harten Zeiten steht das Burgenland weit besser da als andere Bundesländer", betont Landeschef Hans Niessl: "Gemessen am Budget, konnten wir den Schuldenstand seit 2000 von 50 auf 20 Prozent verringern." Wie Experten prognostizieren, bleibe die Finanzlage des Landes stabil. Positiv bewertet werden zudem die Veranlagungen.

Zur Bewältigung der Krise werde heuer aber eine Neuverschuldung in Kauf genommen. "25 Millionen Euro Mehrausgaben des knapp 1,1 Milliarden Euro umfassenden Budgets 2010 dienen zur Ankurbelung der Wirtschaft", erklärt Finanzlandesrat Helmut Bieler. Übrigens: Die Pro-Kopf-Verschuldung der Burgenländer beträgt laut SPÖ 733 Euro.

Kronen Zeitung
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