Sekundenschlaf

Pkw schlitterte einseitig auf Leitschiene entlang

Tirol
15.09.2019 10:00
Porträt von krone.at
Von krone.at

Ein deutscher Pkw-Lenker (55) verlor am Samstag auf der Inntalautobahn bei Kundl die Kontrolle über sein Fahrzeug, vermutlich wegen Sekundenschlafs. Er kam von der Straße ab, prallte gegen einen Leitpflock, schlitterte eine Leitschiene entlang und landete letztendlich in der Böschung. Der Fahrer blieb unverletzt, sein Beifahrer (62) zog sich erhebliche Verletzungen zu.

Die Polizei vermutet Sekundenschlaf: Am Samstag, gegen 21.50 Uhr, verlor ein deutscher Pkw-Lenker auf der Inntalautobahn im Gemeindegebiet von Kundl die Kontrolle über sein Fahrzeug. Das Auto des 55-Jährigen geriet nach rechts über den Pannenstreifen hinaus auf den Grünstreifen. Dort krachte das Fahrzeug in einen Leitpflock.

Rutschte Leitschiene entlang
„Nach der Kollision stieß der Pkw gegen die in diesem Bereich beginnende und ansteigende Leitschiene“, schildert die Polizei den weiteren Unfallverlauf. Das Auto schlitterte mit der Bodenplatte auf der Leitschiene und den rechten Rädern am Grünstreifen dahin, bis es von der Leitschiene rutschte und am Böschungsgrund schließlich zum Stillstand kam.

Beifahrer erheblich verletzt
Der 62-jährige deutsche Beifahrer wurde bei dem Unfall erheblich verletzt. Die Feuerwehr Kramsach barg ihn aus dem Fahrzeug, kurz darauf wurde er in das Bezirkskrankenhaus Kufstein gebracht. Der Lenker blieb unverletzt, am Fahrzeug entstand Totalschaden.

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