Galerie 422 in Gmunden

„Neuer Wilder“ mit Malerei im Schatten des Fauns

Vor fünf Jahren verwandelte Alois Mosbacher den großen Saal im Lentos in einen aufregenden Bilderwald. Seine „Wildnis“ mit überraschenden malerischen Perspektiven schlägt er derzeit in der Gmundner Galerie 422 auf, dabei huldigt der Vertreter der „Neuen Wilden“ in sanften Farben dem Sommer, der schon abklingt.

Die oftmals totgesagte und ebenso oft wieder behauchte Malerei gibt kräftige Lebenszeichen von sich: Alois Mosbacher (65), einer der wichtigsten Vertreter der „Neuen Wilden“ in Österreich lässt in der Galerie 422 in Gmunden Natur, Wildnis und Malerei pur auf der Leinwand wieder auferstehen.

Sein Ölbild „Stetes Begehren“ erinnert kompositorisch an japanische Holzschnitte, Mosbacher wählt dafür ein raumhohes Format. Und wieder wächst und schlingt es, wieder gibt es „Shelter“ zu entdecken, eine Themenserie, die man auch von Linz kennt.Mosbacher stellt darin kahle Bäume dar, die aber gerade keinen Schutz mehr bieten. Also: Böse Ironie, passend zum globalen Waldroden. Versöhnlich:die Leinwand „Der Schatten des Fauns“, eine wilde, zugleich strenge Anordnung von Flächen, die in Dynamik ausschweifen. In der Serie „Omega“ nähert sich der Steirer, der in Wien und Niederösterreich lebt, Früchten und prallen Blüten. Die Schau läuft noch bis 5. Oktober.

Elisabeth Rathenböck, Kronen Zeitung

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