Gefährliche Landstraße

Opa kämpft seit 20 Jahren für sicheren Schulweg

Appelle für den sicheren Schulweg gehören zum Schulbeginn wie die Schultüte. Georg Garstenauer aus Aschach/Steyr kämpft seit dem Jahr 2000 für mehr Sicherheit am Schulweg – zuerst für seine Kinder, nun für die Enkel. Sie müssen die Saaßer Landesstraße überqueren, um auf den sicheren Gehweg zu gelangen.

Beim Fototermin bleibt ein Autofahrer stehen, um die Schwestern Paula (10) und Mona (9) über die Straße zu lassen. „Das passiert uns ganz, ganz selten“, erzählen die beiden. Zur Volksschule und zur Bushaltestelle in Aschach an der Steyr führt ein Gehweg. Um auf diesen zu gelangen, müssen die Kinder aber die Saaßer Landstraße überqueren, auf der mit 100 km/h gefahren werden darf. „Ich habe oft bei den Behörden nachgefragt, bin aber auf keinen grünen Zweig gekommen“, erzählt Opa Georg Garstenauer. „Als meine Kinder noch zur Schule gegangen sind, gab es eine Schulwegtafel, die ist jetzt auch weg.“ Eine unübersichtliche Kuppe macht den Schulweg von Paula und Mona zusätzlich gefährlich. Obwohl es entlang der Saaßer Landesstraße viele Beschränkenungen gibt, sind solche am Schulweg der Enkel von Georg Garstenauer rechtlich nicht möglich, hat man ihm beschieden.

Kinderfreunde fordern Tempo 30
„Kinder müssen vor Rasern geschützt werden“, fordern auch die Kinderfreunde OÖ. Ihre Vorstellungen: generelles Tempo 30 auf Straßen rund um Schulen, Kinderbetreuungseinrichtungen und Spielplätzen. Außerdem soll jede Gemeinde eine individuelle Sicherheitsanalyse durchführen.

Claudia Tröster
Claudia Tröster
Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter