Schwerer in Städten

Unsere Feuerwehr kämpft um aktive Mitglieder

„Es ist ein jahrelanges Problem, irgendwann gehen einem die Leute verloren“, so Jürgen Rametsteiner von der FF Steyregg. Seit Tagen suchen sie über die verschiedensten Medien nach neuen Freiwilligen. 91.838 Mitglieder waren letztes Jahr ehrenamtlich im Einsatz, aber vor allem im städtischen Bereich fehlt Nachwuchs.

„Insgesamt gesehen haben wir eine stabile Entwicklung der Mitgliederzahlen. Warum es in manchen Dienststellen mehr Freiwillige gibt, hat unterschiedlichste Gründe“, so Markus Voglhuber vom oö. Landes-Feuerwehrverband. „Bei den Frauen sind wir mit den Mitgliedern noch nicht dort, wo wir hinwollen. Da haben wir Luft nach oben“, so Vogluber weiter. Von den 91.838 Freiwilligen sind 6.644 Frauen.

Schwierigkeiten in der Stadt
Zu beobachten ist allerdings, dass, je näher es zum Zentralraum kommt, umso schwieriger ist es, neue Mitglieder zu finden. Am Land ist es dafür einfacher die Leute für den freiwilligen Dienst zu faszinieren. „Oft ist es eine Familientradition. Wenn der Großvater, Vater, Onkel oder die Geschwister schon bei der Feuerwehr sind, will man natürlich auch dazu“, erklärt Voglhuber. „Wir sind um jeden, der sich dazu bereit erklärt, mitanzugreifen, froh. Jeder Einzelne ist ein Gewinn für uns“, so Rametsteiner. Händeringend suchen sie in Steyregg nach Mitgliedern, haben dafür extra ein Werbevideo und Flyer erstellt.

Viele Mitglieder in Vöcklabruck
Im Bezirk Vöcklabruck absolvierten in den letzten Wochen 215 Florianijünger einen zweitägigen Grundlehrgang. Dabei wurden der richtige Einsatz von Löschmitteln und Löschgeräten, der Aufbau von Löschleitungen, das richtige Aufstellen von Leitern und ein technischer Einsatz in der Praxis erarbeitet. Am Ende hatten alle Helfer einen schriftlichen Wissenstest zu absolvieren.

Philipp Zimmermann
Philipp Zimmermann
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