03.09.2019 09:08 |

Keine Verhandlungen

Iran schließt bilaterale Gespräche mit den USA aus

Der iranische Präsident Hassan Rouhani hat die Idee bilateraler Gespräche mit den USA ausgeschlossen. Sein Land lehne derartige Verhandlungen grundsätzlich ab, sagte Rouhani am Dienstag in einer Rede vor dem Parlament in Teheran.

Der Iran könne zudem „in den kommenden Tagen“ von weiteren Verpflichtungen aus dem Atomabkommen von 2015 abrücken, wenn die Verhandlungen mit den europäischen Vertragspartnern „bis Donnerstag“ keine Ergebnisse brächten.

Iran drängt Europäer zum Handeln
Der Iran macht im Streit um sein Atom-Programm seit Längerem Druck auf die Europäer. Die Regierung in Teheran mahnte erst am Montag, entschiedener für die Bewahrung des internationalen, von den USA aufgekündigten Wiener Atomabkommens einzutreten. Andernfalls sei der Iran darauf vorbereitet, seine Verpflichtungen aus dem Vertrag weiter zurückzufahren, hieß es. Der Iran drohte mit einem „kraftvolleren Schritt“ auf diesem bereits eingeschlagenen Weg.

Europa um Rettung des Abkommens bemüht
Die USA haben das internationale Atomabkommen mit dem Iran im vergangenen Jahr einseitig aufgekündigt. Europäische Vertragsstaaten wie Großbritannien, Frankreich und Deutschland versuchen, die Übereinkunft zu retten. Die Regierung in Teheran hatte Anfang Juli angekündigt, die Auflagen des Atomabkommens von 2015 zu Anreicherungsmenge und -grad nicht mehr zu erfüllen. US-Präsident Donald Trump will den Iran zu neuen Verhandlungen zwingen.

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Produktvergleiche

Alle Produkte sehen
Newsletter