Verletzter Linzer

Bootsausflug landete vor einem kroatischen Gericht

Ein schmerzhaftes Ende nahm ein Bootsausflug in Kroatien für den Linzer Alois Blohberger. Er wurde vom Bootsverleiher angegriffen und verletzt. Als Urlaubserinnerung muss er nun einen Liegegips tragen. Wie es dazu gekommen ist und welche Erfahrungen er mit den kroatischen Behörden gemacht hat, erzählt Blohberger der „Krone“.

„Krone“: Herr Blohberger, was ist im Hafen von Medulin passiert?
Alois Blohberger: Ich besitze einen Bootsführerschein. Deshalb habe ich spontan ein Boot gemietet, um mit meiner Frau, meiner Schwiegertochter, dem Sohn und den Enkeln einen Ausflug zu machen. Als wir zurückkamen, behauptete der Vermieter, dass der Anker kaputt sei, Seile fehlen würden und ich für das Benzin extra bezahlen müsse.

„Krone“: Was war dran an den Vorwürfen?
Blohberger: Nichts. Als ich die Polizei holen wollte, stürmte ein Mann auf mich zu, versetzte mir einen Faustschlag, ich stürzte und hab mir die Achillessehne gerissen.

„Krone“: Die Sache landete sogar vor Gericht?
Blohberger: Mein Sohn und ich wurden mit dem Gefangenenwagen nach Pula transportiert. Wir wurden aber freigesprochen. Die Angreifer wurden nur zu 100 Euro Geldstrafe verurteilt.

„Krone“: Und Ihre Verletzungen?
Blohberger: Im Gutachten hieß es falsch, dass ich eine Prellung am Fuß und einen Kratzer im Gesicht habe.

„Krone“:Wie geht es weiter?
Blohberger: Wir müssen eine Zivilklage einreichen. Das rennt jetzt alles über kroatische Anwälte.

Interview: Claudia Trösterer, Kronen Zeitung

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