29.08.2019 09:53 |

Die „Krone“ in Toronto

Michael Bublé: Viel Liebe im Gepäck

Am 21. 9. kommt Michael Bublé mit seiner großartigen „Love“-Tournee nach Wien - die „Krone“ traf ihn in Toronto zum Interview.

Die schweren Jahre sieht man ihm nicht mehr an. Michael Bublé wirkt entspannt - und glücklich, als er zum Interview-Termin in Toronto erscheint. 2016 wurde bei seinem damals drei Jahre alten Sohn Noah Krebs diagnostiziert. Michael Bublé zog sich von der Bühne und aus der Öffentlichkeit zurück, um für seine Familie da zu sein und seinem kleinen Sohn in diesem schweren Kampf beizustehen. Heute geht es ihm wieder gut - doch diese Jahre haben Bublé verändert.

„Als wir die Diagnose hörten, hat sich die ganze Welt für mich verändert. Ich wusste plötzlich, was wirklich wichtig ist. Liebe, Familie, Freundschaft, Loyalität und Güte“, meint er nachdenklich im „Krone“-Interview. „Alles, was ich davor für so wichtig erachtet habe – meine Karriere, mein Erfolg, mein Ego –, kam mir plötzlich so dumm vor.“

„Wildfremde Menschen haben uns in den Arm genommen“
Einen wichtigen Halt in der schweren Zeit boten ihm seine Fans, dafür ist Bublé sehr dankbar. Wobei er das Wort „Fan“ gar nicht mag, weil es „von fanatisch kommt“. „Für mich sind sie viel mehr, Freunde, Familie. Manche begleiten mich schon seit 16 Jahren durch gute und schlechte Zeiten“, meint er ehrlich bewegt. „So viele Menschen da draußen haben für meine Familie gebetet, uns so viel Empathie gezeigt. An manchen Tagen sind wir durch die Hölle gegangen, aber dann haben uns wildfremde Menschen im Supermarkt in den Arm genommen und getröstet. Bei den Konzerten sind das nicht einfach Fremde in der Dunkelheit. Es sind die Menschen, die mein Leben gerettet haben, die meiner Frau und mir ermöglicht haben, unseren Job aufzugeben, um für unser Kind da zu sein. Nicht jeder kann sich das leisten“, gesteht er.

„Dafür liebe ich sie aus ganzem Herzen. Und deswegen gehe ich auf die Bühne, um so viel Liebe wie möglich zu verbreiten. Denn die Welt braucht mehr Liebe!“ Am 21. 9. tut er das in der Wiener Stadthalle - es konnten noch wenige Restkarten freigegeben werden.

Kronen Zeitung

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