Die Technologiegespräche in Alpbach sind immer wieder Türöffner in viele Richtungen. Diesmal steht Microsoft in der Tür und wirft einen Seitenblick auf Linz, wo sich an der JKU doch Einiges in Sachen Künstlicher Intelligenz (KI) tut. Forschungslandesrat Markus Achleitner (ÖVP) freut sich über Annäherungen.
Der US-Technologieriese Microsoft hat mit Abstand die meisten Patente in Sachen KI. Trotzdem zeigt sich Tim O’Brien, General Manager für Künstliche Intelligenz-Programme bei Microsoft, offen für das, was sich in Oberösterreich und speziell an der Linzer JKU da tut - immerhin forscht und lehrt dort in Person von Sepp Hochreiter ein Doyen der KI-Szene. Gemeinsam mit Landesrat Achleitner hat er dieser Tage O’Brien in Alpbach getroffen.
Ganzheitlicher Ansatz in Linz
Die JKU ist auch ein Vorreiter beim Thema KI: Im Rahmen des Linz Institute of Technology werden neben den technischen Forschungen insbesondere von Hochreiter auch die rechtlichen und gesellschaftlichen Folgewirkungen der Künstlichen Intelligenz untersucht. „Dieser ganzheitliche Ansatz interessiert auch O’Brien“, sagt Achleitner nach dem Treffen. Nun werden daher Kooperationsmöglichkeiten ausgelotet.
Werner Pöchinger, Kronen Zeitung
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