Um Arbeitsplätze

Das Zittern hat nicht nur in St. Marien Saison

Kurzarbeit gab’s seit Monaten, zuletzt konnten die Gehälter nicht bezahlt werden, nun folgt der Gang vors Konkursgericht! Nach dem Insolvenzantrag bei Gruber & Kaja in St. Marien zittern 200 Mitarbeiter um ihre Jobs. Auch beim Ikea-Lager in Wels ist nicht alles eitel Wonne: 25 Arbeitsplätze werden bis Jänner abgebaut.

Gruber & Kaja: Investorengespräche sind gescheitert, der bisherige Finanzpartner winkte ab, dazu kommt die gesunkene Nachfrage aus der Autoindustrie, die vor allem in Deutschland turbulente Zeiten erlebt - diese Umstände besiegeln vorerst das Schicksal der Firma aus St. Marien. Der Metallteilehersteller, der die Mitte August fälligen Löhne für die 200 Mitarbeiter schon nicht mehr bezahlen konnte, stellt einen Insolvenzantrag. Ob das Unternehmen eine Zukunft hat und in welcher Form, entscheidet sich im Zuge des Sanierungsverfahrens. Welche Auswirkungen die Pleite bei Gruber & Kaja auf den Mutterkonzern HTI hat, ist ebenfalls noch offen.

Ikea: Weil der schwedische Möbelhändler in Wien nun ein neues Logistikzentrum in Betrieb nimmt, verändern sich die Aufgaben des bisherigen Zentrallagers in Wels. Von der Messestadt werden nun bald nur noch die sechs Einrichtungshäuser in Österreich versorgt. Was das konkret für Wels bedeutet? Die Zahl der Mitarbeiter wird von derzeit 220 bis Anfang des nächsten Jahres auf 195 schrumpfen, ein Sozialplan ist bereits in Kraft. Zwölf Mitarbeiter, die bislang in Oberösterreich tätig waren, übersiedeln jobmäßig nach Wien. „Die ersten fangen gerade an“, so Sprecherin Barbara Riedl.

Barbara Kneidinger
Barbara Kneidinger
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