Die aktuelle Untersuchung, die der VCÖ mit den offiziellen Zahlen der Statistik Austria untermauert, bezieht sich auf die vergangenen fünf Jahre. Österreichweit ist dabei zu beobachten, dass im Mai das Unfallrisiko im Straßenverkehr dramatisch zunimmt. So steigt die Zahl der Unfälle um 40 Prozent, die Zahl der Verletzten um 37 Prozent und die Zahl der Todesopfer um 39 Prozent an.
Alarmierend sind für den VCÖ, wie Pressesprecher Christian Gratzer der "Tiroler Krone" mitteilt, die Zahl der Unfälle mit Kindern. Gratzer: "Sie stiegen im Zeitraum von 2005 bis 2009 im Mai durchschnittlich um 65 Prozent an. Die Zahl der verletzten Kinder ist mit 58 Prozent ebenso überdurchschnittlich hoch." Auf ganz Österreich umgelegt passieren im Mai tagtäglich 125 Verkehrsunfälle mit 159 Verletzten.
Der VCÖ fordert von den Verantwortlichen, auf die Kinder im Straßenverkehr mehr Rücksicht zu nehmen. Gratzer: "Es fehlt vielerorts an Gehwegen. Die Tempolimits im Ortsgebiet sind teilweise einfach zu hoch, Kreuzungen und Übergänge sind für Kinder zu unübersichtlich. Zudem sind die Verkehrskontrollen zu verstärken. Wir vom VCÖ fordern die Verkehrsplanung so zu gestalten, dass Eltern keine Angst haben müssen, ihr Kind könnte Opfer werden."
Ebenfalls sprungartig in die Höhe schießen im Mai Unfälle unter Alkoholeinfluss. Laut der neuen VCÖ-Studie verunglücken derart um 100 Menschen mehr als in den Vormonaten.
von Günther Krauthackl, Tiroler Krone
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