„Operation Lengau“

Innviertler Drogenring aufgeflogen - 7 Festnahmen

Die Polizei hat einen Innviertler Drogenring ausgehoben, der 60 Kilo Marihuana im Wert von einer halben Million Euro umgesetzt haben soll. Bei der „Operation Lengau“ wurden sieben Verdächtige festgenommen, acht Subhändler sowie 38 Abnehmer angezeigt.

Ausgangspunkt der Ermittlungen war ein junges Paar (22,21), das die lokale Szene in Mattighofen mit Marihuana und Amphetamin versorgte. Von den beiden führte die Spur zu deren Lieferanten, einen 21-jährigen Polen, der nebenbei auch immer wieder exzessive Drogenpartys veranstaltete.

Umschlagplatz
Im Lauf der Erhebungen wurde den Kriminalisten klar, dass sich in Friedburg-Lengau ein Umschlagplatz für Marihuana etabliert hatte und sie verstärkten dort die Kontrollen. Dabei stießen sie auf einen 21-jährigen Bosnier und dessen 25-jährige Schwester, die binnen eines Jahres rund 13 Kilo Marihuana an Subhändler und Abnehmer im Innviertel und Salzburg verkauft hatten - u.a. einen 28-Jährigen, der zugab im Raum Lochen am See mehrere Kilo Marihuana weitervertrieben zu haben.

Hintermann
Anfang August wurde schließlich noch ein weiterer 25-jähriger Hintermann im Bezirk Salzburg-Umgebung festgenommen, bei dem zehn Kilo Marihuana, die für den Verkauf im Innviertel bestimmt waren, sowie mehrere tausend Euro an Drogengeldern sichergestellt wurden. Die Beschuldigten sind großteils geständig.

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