05.08.2019 10:46 |

Im Home-Office

Alexa: Amazon lässt Mitschnitte zu Hause auswerten

In der Debatte um die Auswertung von Nutzerdaten aus Sprachassistenten ist Amazons Alexa erneut in den Fokus geraten. Einem Bericht zufolge sollen befristete Angestellte teilweise von zu Hause aus Daten der Sprachassistentin auswerten.

„Einigen Mitarbeitern ist es gestattet, von anderen Orten aus zu arbeiten“, erklärte Amazon der „Welt am Sonntag“. „Dabei gelten strenge Sicherheitsmaßnahmen und Richtlinien, an die sich jeder Mitarbeiter halten muss“, hieß es demnach weiter in der Stellungnahme des Konzerns. Insbesondere die Arbeit an öffentlichen Orten sei untersagt.

In den vergangenen Wochen hatte es vermehrt Kritik daran gegeben, dass sich Menschen aufgezeichnete Fragmente von Unterhaltungen der Nutzer anhören und abtippen, um die Spracherkennung zu verbessern. Die jahrelange Praxis war den Nutzern bis vor wenigen Monaten weitestgehend unbekannt.

Amazon lässt Nutzer Alexa-Auswertung deaktivieren
Nachdem Apple und Google diese Praxis bereits eingestellt hatten, bietet seit vergangenem Wochenende auch Amazon seinen Alexa-Nutzern eine neue Option an: Sie können die Auswertung von Mitschnitten durch Mitarbeiter des Konzerns verhindern - wie das geht, erfahren Sie hier.

In den Datenschutz-Einstellungen der Alexa-App weist Amazon erstmals daraufhin, dass bei Aktivierung der Option - was standardmäßig der Fall ist - Sprachaufnahmen „möglicherweise bei der Entwicklung neuer Funktionen verwendet und hierbei manuell überprüft“ werden, „um unsere Services zu verbessern. Hierbei wird nur ein sehr kleiner Anteil der Sprachaufzeichnungen manuell überprüft.“

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