Strengere Regeln:

„Es gibt bei Hunden kein Zuviel an Ausbildung“

„Das OÖ Hundehaltegesetz ist schon in seiner derzeitigen Form vorbildlich“, sagt Katja Wolf, Sprecherin des österreichischen Kynologenverbandes. Einen erschwerten Zugang zu bestimmten Rassen und einen Hundeführerschein befürwortet die Expertin ebenso wie den von Hundekennern vorgeschlagenen mehrteiligen Wesenstest: „Es gibt bei Hunden einfach kein Zuviel an Ausbildung.“

„90 Prozent der Unfälle passieren, weil die Hundehalter nicht aufpassen“, so Katja Wolf. Auch bei der gefährlichen Bissattacke gegen den 12-jährigen Lukas in Ottensheim war Pitbull-Mischling Tyson aus dem Garten ausgebrochen, ohne dass sein Besitzer etwas gemerkt hat.

Verschärftes Gesetz
Als Reaktion kündigten LH Thomas Stelzer und LR Wolfgang Klinger ein verschärftes Hundehaltegesetz mit erschwertem Zugang zu bestimmten Hunderassen, erhöhten Strafen und einer Lein- und Maulkorbpflicht im öffentlichen Raum an.

„Kosten kein Faktor“
„Mangelnde Kenntnis darüber, wen man da an der Leine hat, führt zu Unfällen“, so Wolf. Deshalb sollte der Vierbeiner im Idealfall eine mehrstufige Ausbildung erhalten. „Das kostet nicht die Welt, wenn man bedenkt was oft für Hundespielzeug ausgegeben wird.“ Und in einer guten Ausbildung wird von einem erfahrenen Trainer auch das Wesen des Hundes angeschaut.

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