Nach Bissattacke:

Hundeführschein und strengere Strafen kommen

Nach der brutalen Bissattacke eines Pitbull-Mischlings auf Lukas (12) in Ottensheim wird das OÖ. Hundehaltegesetz verschärft. Darauf einigten sich Landeshauptmann Thomas Stelzer und Landesrat Wolfgang Klinger. Die Eckpunkte: Der Zugang zu bestimmten Rassen soll erschwert, die Strafen deutlich erhöht werden.

Der zwölfjährige Lukas war in der Vorwoche von einem Pitbull-Mischling angefallen und am ganzen Körper verletzt worden. Die gefährliche Attacke hat gezeigt, dass es dringend Handlungsbedarf beim Hundehaltegesetz gibt.

Verstärkte Kontrollen
Geplant ist, den Zugang zu bestimmten Hunderassen in Form eines Hundeführscheins zu erschweren. Außerdem sollen die Strafen bei Verstößen gegen das Hundehaltegesetz deutlich angehoben werden. Im öffentlichen Raum soll die bestehende Leinen- beziehungsweise Maulkorbpflicht verstärkt kontrolliert und exekutiert werden.

Rascher Landtagsbeschluss
„Der Schutz der Menschen muss immer an oberster Stelle stehen. Die geplanten Verschärfungen sind zum Schutz unserer Kinder, unserer Mitbürger, aber auch zum Schutz von Hundehaltern und ihren Vierbeiner, die ja auch immer wieder in gefährliche Situationen mit Problemhunden geraten“, betonen LH Thomas Stelzer und der zuständige Landesrat Wolfgang Klinger. Ihr gemeinsames Versprechen: „Wir werden mit Experten konkrete Maßnahmen erarbeiten und wollen das Hundehaltegesetz so rasch wie möglich im Landtag beschließen.“

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