Grill-Chaoten-Absage:

Linzer Hilferuf im Brutzel-Fiasko lässt alle kalt

Nachdem Linz weiter kein Rezept gegen die Grill-Chaoten am Donauufer in St. Margarethen zu finden scheint, sorgte gestern FP-Sicherheitsreferent Michael Raml mit Vorstoß, die Umlandgemeinden in die Pflicht nehmen zu wollen, für Wirbel. Grund genug für die „Krone“, sich außerhalb der Stadtgrenzen umzuhören.

„Rund die Hälfte der Menschen, die in St. Margarethen grillen, sind in den Umlandgemeinden zuhause. Was spricht dagegen, nicht auch dort Grillplätze zu installieren?“, will FP-Sicherheitsreferent Michael Raml mit dieser Frage das Umland in die Pflicht nehmen. Doch dort stößt er großteils auf taube Ohren. Keiner denkt daran, sich des Linzer Problems anzunehmen.

Wilhering hat Grill-Platzerl
Wenngleich etwa Wilhering sogar bereits eine eigene Grillfläche hat. „Als das vor ein paar Jahren auch bei uns anzufangen schien, haben wir das fix definiert. Wir haben eine eigens vom Bauhof betonierte Fläche mit Sitz- und Grillmöglichkeit geschaffen. Fallweise wird der Grillplatz auch immer wieder mal von einem Wachdienst kontrolliert. Ich kann nur sagen, dass sich die Menschen bei uns immer ordentlich verhalten und es noch nie größere Probleme gab“, erklärt SP-Bürgermeister Mario Mühlböck.

Leonding hat sich gegen Grillfläche entschieden
In Leonding dagegen gibt es für die Wochenend-Brutzler noch keine zugewiesene Fläche, und an diesem Umstand soll sich auch künftig nichts ändern, wie SP-Stadtchefin Sabine Naderer-Jelinek erklärt: „Wir hatten dieses Thema als mögliches Angebot für unsere Bürger vor drei Jahren einmal im Gemeinderat zum Thema gemacht, uns dann aber dagegen entschieden. Auch weil es bei uns sehr viele Einzelhäuser gibt und die ohnehin über einen Garten zum Grillen verfügen.“

Mario Ruhmannseder/Kronen Zeitung

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