Zukunftspläne

Stern-Gruppe hat das Steuer fest in der Hand

Der lange Winter hatte im Baugeschäft zu Verzögerungen geführt. „Mittlerweile haben wir extrem viele Aufträge“, erzählt Karl Neumann, Chef der von Gmunden aus agierenden Stern-Gruppe. In puncto Lehrlinge und auch in Sachen Nachhaltigkeit schaltet das 800 Mitarbeiter starke Unternehmen um einen Gang höher.

Mit einer Betriebsleistung von 110 Millionen Euro freute sich die Stern-Gruppe über ein „sehr erfolgreiches Jahr 2018“, wie Geschäftsführer Karl Neumann betont. Mit Investitionen in eine Hybrid-Lok für die Salzkammergut-Bahn und den Umbau des Solarschiffs am Altausseer See wurden die Weichen gestellt, um nachhaltiger agieren zu können. „Wir können nicht Wasser predigen und Wein trinken“, betont Neumann, der sich freut, dass seit heuer auch eine Plätte am Altausseer See im Einsatz ist. Für zwei weitere solcher Schiffe, die elektrisch oder mittels Handkraft angetrieben werden können, hat die Stern-Gruppe Konzessionen, die sie aber noch nicht nutzt.

Mehr Lehrlinge im Visier
Ob auch am Attersee, wo die Gmundner drei Rundfahrtschiffe betreiben, einmal ein Teil der Flotte mit der Kraft der Sonne oder elektrisch gesteuert wird? „Man sollte nichts ausschließen“, sagt Neumann, der betont, „in eine gute Zukunft“ zu schauen: „Wir haben viel in der Pipeline.“ Auch in puncto Lehrlinge hat sich das Familienunternehmen viel vorgenommen. Derzeit machen 60 Jugendliche eine Ausbildung bei der Stern-Gruppe, zu der neben der Schifffahrt auch Elektroanlagen-Spezialist GEG, Stern & Hafferl und eine Bausparte gehören. Geht’s nach Neumann, soll auch diese Zahl wachsen.

Barbara Kneidinger
Barbara Kneidinger

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