Mediziner klären auf:

Hysterie und falsche Mythen rund um Zecke & Co.

Die Angst vor Zecken, Bienen, Wespen & Co. ist in den Sommermonaten meist groß - die Gefahr durch falsche Reaktionen sowie Irrglauben ist jedoch meist viel größer als jene durch die sommerlichen Wegbegleiter. Zwei Mediziner der Barmherzigen Brüder in Linz räumen mit Mythen auf und geben wertvolle Tipps.

Rund um Zecken, Bienen und Wespen gibt es hartnäckige Mythen, unangebrachte Hysterie und trotzdem eine reelle Gefahr. Neurologe Christian Eggers und Notfallmediziner Fritz Firlinger geben Tipps für alle Fälle.

Mythos 1: Zecken fallen von den Bäumen! Ihre Heimat sind in Wahrheit Waldboden und Gras, dort lassen sie sich im Vorbeigehen abstreifen. Dann klettern sie am Körper herum und suchen nach einer besonders weichen Stelle - das kann Stunden dauern.

Mythos 2: Zecken sollten mit Öl oder Klebstoff erstickt werden.Die Tiere atmen nur ein- bis zweimal pro Stunde, das ersticken würde also sehr lange dauern, außerdem reizt man die Tiere damit und dies könnte dazu führen, dass sie Krankheitserreger wie etwa Borrelien absondern. Am besten eine Zeckenpinzette benutzen, das Tier herausziehen, nicht drehen.

Mythos 3: Mich erwischt es nicht! Fast ganz OÖ ist „Zeckenland“. „Nur die Impfung schützt gegen FSME“, sagt Christian Eggers.

Mythos 4: Hornissen sind besonders giftig! Ihr Stich ist schmerzhafter, aber nicht gefährlicher als jener von Bienen und Wespen. „Jeder 30. Österreicher ist allergisch, eine rasche Hilfe für Betroffene ist besonders wichtig“, sagt Notfallmediziner Fritz Firlinger.

Lisa Stockhammer, Kronen Zeitung

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