"Äußere Ursache"
Korea: Untergang von Korvette immer rätselhafter
Für eine abschließende Bestimmung der Ursache sei aber noch eine genauere Analyse des Wracks erforderlich. Das Heck der auseinandergebrochenen Korvette "Cheonan" war erst am Donnerstag vom Meeresgrund gehoben worden. Aus dem Wrackteil wurden 36 Leichen geborgen. Von den 104 Besatzungsmitgliedern waren kurz nach dem rätselhaften Untergang am 26. März im Gelben Meer 58 Matrosen gerettet worden. Später wurden zwei Soldaten tot aus dem Meer geborgen. Acht weitere werden noch vermisst.
Überlebende hatten gesagt, dass sie während der nächtlichen Patrouillenfahrt der "Cheonan" eine Explosion gehört hätten. Der südkoreanische Verteidigungsminister Kim Tae Young spricht entgegen erster Aussagen nun doch von der Möglichkeit, dass das Schiff von einem Torpedo aus Nordkorea getroffen oder auf eine Seemine gelaufen sein könnte. An der umstrittenen Seegrenze war es in der Vergangenheit wiederholt zu militärischen Zwischenfällen gekommen.
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