Gegen 2.30 Uhr weckte der neunjährige Sohn die Wohnungsbesitzerin – wegen einer Nachttischlampe hatte die Bettdecke und die Matratze des jungen Mannes zu glosen begonnen. Die Mutter brachte den Burschen sofort aus dem verrauchten Zimmer und löschte die Glut der Decke in der Badewanne. Die Matratze lagerte die Frau inzwischen auf dem Balkon, ehe sie aufbrach, um ins Spital zu fahren.
Als die 42-Jährige von dem Krankenhausaufenhalt gegen 4.30 Uhr nach Hause zurückkehrte, folgte der nächste Schock – die Matratze hatte auf dem Balkon erneut zu brennen begonnen. Das Feuer hatte anschließend auch auf die Fassade des Wohnhauses und einen Wäscheständer übergegriffen, ehe es von selbst erlosch.
Erst dann rief die Bewohnerin die Feuerwehr um Hilfe, die Brandstelle, die Vollwärmeschutzfassade sowie die angrenzenden Bereiche wurde daraufhin von den Helfern überprüft. "Egal, was zu Hause brennt – es empfiehlt sich, immer die Feuerwehr zu rufen", so Martin Schaffrian von den Markt Piestinger Florianis im Gespräch mit noe.krone.at.
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