Versuch gescheitert:

Park für Suchtkranke nur noch Nah-Erholungsoase

Eigentlich können sie einem ja leid tun – keiner will sie haben. Die Alkohol- und Suchtkranken, die, weil man mit ihnen beim Hessenpark oder am OK-Platz keine Freude hat, eine Fläche im Bergschlösslpark „zugewiesen“ bekommen haben. Doch die nehmen sie nicht an und darum ist laut VP nun Stadtchef Luger gefordert.

Das Projekt war schon von Anfang an zum Scheitern verurteilt!  Bei der Präsentation der „Ersatzfläche für Alkohol- und Suchtkranke“ im März diesen Jahres brachte es Luger gleich zu Beginn auf den Punkt: „Die ideale Fläche dafür wird man wohl in ganz Linz nicht finden.“ Warum er, SP-Sozialreferentin Karin Hörzing und FP-Sicherheitsreferent Michael Raml sich allerdings für die Naherholungsoase beim Bergschlösslpark entschieden hatten, bleibt bis heute ein Rätsel.

Heftige Proteste
Eines, das nicht nur Anrainer, Eltern der Kids aus dem benachbarten Kindergarten und der Schule, sondern auch den damaligen VP-Nationalrat Klaus Fürlinger, VP-Stadtvize Bernhard Baier und sogar Eva Berger, Generalsekretärin der Österreichischen Gesellschaft für historische Gärten, auf die Barrikaden stiegen ließ. Doch nicht nur sie wollten den Park als „Platzl“ für Experimente nicht, sondern selbst die Alkohol- und Suchtkranken wollen bis heute dort nicht hin. Weil die Fläche laut ihnen zu wenig attraktiv ist.

Aktionsplan gegen Drogen gefordert
Und weil auch Stadtchef Klaus Luger zuletzt bereits meinte: „Man muss nicht zwangsweise etwas umsetzen und Geld investieren“, fordert die VP nun das definitive Ende für den Test und im Gegenzug die gemeinsame Ausarbeitung eines städtischen Aktionsplans gegen Drogen.

Mario Ruhmanseder
Mario Ruhmanseder

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