Islands Bankenpleiten
Vorwürfe gegen Ex-Premier und Nationalbank-Chef
Ausland
12.04.2010 22:45
Ehemals führende Politiker und Banker Islands tragen einem parlamentarischen Untersuchungsbericht zufolge Mitverantwortung für die Finanzkrise des Landes. Durch grobe Nachlässigkeit hätten sie die Krise mitverschuldet, heißt es in der am Montag in Reykjavik veröffentlichten Studie.
In dem vom Parlament in Auftrag gegebenen Bericht werden unter anderem Ex-Ministerpräsident Geir Haarde (Bild), dessen Vorgänger und spätere Nationalbank-Chef David Oddsson und der frühere Finanzminister Arni M. Mathiesen namentlich als Verantwortliche benannt. Sie hätten gegenüber den Banken weder auf die Einhaltung bestehender Gesetze geachtet noch Vorkehrungen für eine finanzpolitische Krise getroffen.
In Island brachen im Herbst 2008 alle führenden Banken zusammen. Sie hinterließen den 320.000 Bürgern der Atlantikinsel gigantische Schulden. Die bürgerliche Regierung unter Haardes Führung musste abtreten und einer Mitte-Links-Koalition unter der Sozialdemokratin Jóhanna Sigurdardottir weichen.
Loading...
00:00 / 00:00
play_arrowAbspielen
closeSchließen
expand_moreAufklappen
Loading...
replay_10Vorige 10 Sekunden
skip_previousZum Vorigen Wechseln
play_arrowAbspielen
skip_nextZum Nächsten Wechseln
forward_10Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Ausland
12.04.2010 22:45
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.