Noch im heurigen Jahr soll ein Ausbildungslehrgang mit 25 Plätzen für die polizeiliche Grundausbildung im Landespolizeikommando Kärnten in Krumpendorf eingerichtet werden. Außerdem sollen 25 diensterfahrene Exekutivbeamte aus anderen Bundesländern, die ihren Wohnsitz in Kärnten haben und bereits um eine Versetzung angesucht haben, wieder in ihr Heimatbundesland versetzt werden. "Viele Beamte, die ihre Ausbildung in anderen Bundesländern absolvierten, wollen schon lange wieder zurück nach Kärnten. Sie bekommen nun die Möglichkeit, ihren Dienst in ihrem Bundesland zu versehen", sagte Dörfler.
"Sicherheitsvakuum" abfedern
Dörfler bezeichnete diesen Schritt als wichtige sicherheitspolitische Maßnahme. So werde das "Sicherheitsvakuum", das Kärnten drohe, ein wenig abgefedert, ist der Landeshauptmann überzeugt. Trotzdem sei der Bedarf an zusätzlichen Polizeibeamten damit nicht gedeckt. "Diese 50 Polizisten sind ein erster Schritt in die richtige Richtung für mehr Sicherheit in Kärnten. Da aber in den nächsten Jahren an die 200 Kärntner Polizisten in Pension gehen, werden noch mehr Beamte benötigt", so Dörfler.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.