Vor der Wahlveranstaltung in der "Residenz Zögernitz", einem alten Tanzsalon, besuchte Gehring gemeinsam mit seiner Frau Edeltraud die Messe in der Döblinger Pfarrkirche. Zelebrant war sein langjähriger Seelsorger Pater Clemens, als Eingangslied wurde "Herr, ich bin dein Eigentum" gesungen. Mit dem gemeinsamen Beten des "Vaterunser" wurde dann der Wahlkampfauftakt eröffnet. Gratis dazu gab es Würstel und alkoholfreie Getränke, zum Abschluss wurde die Bundeshymne gesungen.
"Die Zukunft Europas und damit auch Österreichs wird ohne Gott keine Zukunft sein", so Gehring. Im Gegensatz zu Amtsinhaber Heinz Fischer mit seinen "altsozialistischen Ideen" wolle er, Gehring, eine starke, mächtige Stimme in der Hofburg sein. An FPÖ-Kandidatin Barbara Rosenkranz kritisierte er deren deutsch-nationale Gesinnung. Die einzige Alternative dazu sei, nicht "weiß", sondern Rudolf Gehring zu wählen.
"Ehe nur zwischen Mann und Frau"
Als größte Herausforderungen nannte Gehring die Bekämpfung der Wirtschaftskrise, die steigende Zuwanderung sowie den Geburtenrückgang. Er wolle "Sprachrohr der ungeborenen Kinder sein", junge Menschen müssten wieder Freude am Kinderkriegen bekommen, so der bekennende Abtreibungsgegner. Außerdem: "Eine Ehe darf und kann es nur zwischen Mann und Frau geben."
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.