Die Bluttat ist als besonders grausam in die Kärntner Kriminalgeschichte eingegangen. Denn der mutmaßliche Mörder hatte seinem Opfer vor dem Haus aufgelauert, es dann mit fünf Messerstichen getötet, ehe er die Leiche an sein Auto band und durch die Straßen schleifte. Auf einem Parkplatz in Welzenegg ließ er den geschundenen Körper des Heimleiters liegen.
Das Ermittlungsverfahren ergab, dass der 80-Jährige zurechnungsfähig gewesen war. Er wusste demnach genau, was er tat. Doch er könnte es wieder tun. Und deshalb soll er nicht nur wegen Mordes vor Gericht gestellt, sondern auch in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen werden. Richter Manfred Herrnhofer wird den Geschwornenprozess Anfang Mai leiten.
von Kerstin Wassermann, "Kärntner Krone"
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